Was gibt es schöneres als in den Bergen zu kraxeln. Aber nicht alle haben das Glück, den Bergen so nah zu sein. Zum Glück gibt es in vielen Städten Kletterhallen, die einen guten Eindruck vom Berg verschaffen können. Hoch und steil sind sie allemal, und für jeden Schwierigkeitsgrad stehen bestimmte Strecken zur Auswahl. So nimmt zum Beispiel der geübte Kletterer die Strecken mit den kleinen Griffen und Tritten, die recht weit voneinander entfernt an der Wand angebracht sind- Der nicht so Geübte greift lieber zu den größeren, näher aneinander liegenden.
Was Anfänger beachten sollten
Der noch keine Klettererfahrungen hat, wird allein in der Kletterwand nicht weit kommen. Klettern, so sollte man meinen, kann jeder seit der Kindheit. das stimmt, doch ganz so einfach geht es dann doch nicht. Generell sollten Anfänger einen Kurs besuchen oder sich einen Einzeltrainer gönnen. In der Regel wird die Ausrüstung, also Schuhe, Helm und Klettergurt, gestellt. Die Sportkleidung sollte bequem und nicht zu warm sein. T-Shirt und kurze Laufhose zum Beispiel tun schon gute Dienste, am besten sind sie atmungsaktiv.
Und dann steht man in voller Klettermontur vor der Wand, will hoch und … darf nicht. Weil Klettern nämlich gar nicht so ungefährlich ist, wird die Sicherung groß geschrieben. Am Anfang eines Kurses oder eines Einzeltrainings steht also eine Einweisung in die Sicherungstechnik. Jetzt erfährt der Anfänger auch, dass er nie allein wird klettern können. Es braucht immer eine zweite Person zum Sichern.
Geht es dann endlich in die Wand, merkt der Anfänger auch schnell, dass Arme und Beine ordentlich beansprucht werden. Das ändert sich aber, wenn die Technik sitzt: die Kraft kommt aus den Beinen